Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

  • 23.07.2010
    Wie der Riesling zum Rheingau

    Kloster Eberbach: Vivaldi, Bach, Schubert

    Der Windsbacher Knabenchor ist seit Jahren ein gern gesehener Gast beim Rheingau Musik Festival. "Sie gehören zum Festival wie der Riesling zum Rheingau", betonte RMF Intendant Michael Herrmann folgerichtig in seiner Begrüßung. (...) Zum Start erklang Vivaldis strahlendes "Gloria D-Dur", bei dem die Jungs aus dem Internat in Franken mit einer überzeugenden Leistung Lust auf mehr machten. Insbesondere in den beiden mitreißenden Fugen "Gratias agimus tibi" und "Cum sancto spiritu" wurde deutlich, wie homogen und in sich geschlossen der Chor ist. (...) Diese zwar vergleichsweise kurze, aber äußerst klangvolle Komposition (Schubert Messe Nr. 2 G-Dur) schien dem Windsbacher Knabenchor wie auf den Leib geschneidert. Alle Stimmen konnten dabei ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen (...). Eine - einmal mehr - beigeisternde Leistung des großen Chores aus dem kleinen fränkischen Dorf (...). Rheingau Echo 22.07.2010

  • 18.07.2010
    Musikalische Flexibilität

    Kloster Eberbach: Vivaldi, Bach, Schubert

    "(...) Die Nonchalance und partielle Zurückhaltung des Orchesters ließen die famose Leistung des Windsbacher Knabenchors umso prächtiger erscheinen. Es ist seit langem ein besonderer Genuss, die musikalische Flexibilität und dynamische Differenzierungsfähigkeit dieses Vokalensembles zu erleben. (Zu Schuberts G-Dur Messe) Vom leisen Beginn des Kyrie bis zum Verdämmern am Schluss des Agnus Dei vermochte der Windsbacher Knabenchor abermals sämtliche Facetten seiner Kunst zu entfalten. Sie veredelte ein Werk, das nicht zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen seiner Zeit gehören mag, aber allemal aufführungswert erscheint, was durch langanhaltenden Beifall des Publikums bekräftigt wurde." Harald Budweg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2010

  • 17.07.2010
    Kleiner Tod mitten im Leben

    Dresden - Vivaldi, Bach, Schubert

    Zuletzt trat der Chor in der Frauenkirche im November mit einem a-cappella-Programm auf. Diesmal mischte sich sein gerühmter Klang als stark und klar leuchtende Farbe unter Instrumente und Vokalsoli...  Die schönste Stimme aber gehörte den Windsbachern mit einem fast unwirklich homogenen, an der Harmonie orientierten Klang, der dennoch stets genügend Raum fur den Text bot. Wohl gehörten die Männerstiinmen, die im Fortissimo leicht hervortraten, jenen, die an diesem Abend zum letzten Mal dort sangen und bei der Rose zum Abschied hemmungslos in Tränen ausbrachen... Es muss wie ein kleiner Tod sein, plötzlich nicht mehr in diesem Chor zu singen.

    (Karsten Blüthgen, Sächsische Zeitung)