Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

  • 26.07.2010
    Enorme musikalische Qualitäten

    Dresden: Vivaldi - Bach - Schubert

    "(...) Die Dresdner Frauenkirche ist für die Windsbacher ein gerne angesteuertes Gastspielziel und nach einigen absolvierten Konzerten ist das Ensemble überaus sicher in der Findung eines idealen Chorklanges für diesen Raum. Davon konnten sich die Zuhörer überzeugen und staunten mit Recht über eine außergewöhnliche Gesamtleistung, der eine intensive Vorarbeit von Leiter Karl-Friedrich Beringer vorausgegangen sein muss. (...) Das Ergebnis ist beeindruckend und offenbarte sich schon im eingangs musizierten Gloria D-Dur von Antonio Vivaldi, einem dankbaren und immer wieder gerne musizierten Werk des Barock-Repertoires. (...) Nach einem etwas zu flüchtig-schnellen Beginn fand Beringer zum Abschluss des Konzertes in der G-Dur-Messe von Franz Schubert bald einen ruhig-gestaltenden Fluss, der zu den nur beeindruckend zu nennenden Interpretationen von Gloria und Credo führte. (...)" Alexander Keuk, Dresdner Neueste Nachrichten 19.07.2010

  • 17.07.2010
    Kleiner Tod mitten im Leben

    Dresden - Vivaldi, Bach, Schubert

    Zuletzt trat der Chor in der Frauenkirche im November mit einem a-cappella-Programm auf. Diesmal mischte sich sein gerühmter Klang als stark und klar leuchtende Farbe unter Instrumente und Vokalsoli...  Die schönste Stimme aber gehörte den Windsbachern mit einem fast unwirklich homogenen, an der Harmonie orientierten Klang, der dennoch stets genügend Raum fur den Text bot. Wohl gehörten die Männerstiinmen, die im Fortissimo leicht hervortraten, jenen, die an diesem Abend zum letzten Mal dort sangen und bei der Rose zum Abschied hemmungslos in Tränen ausbrachen... Es muss wie ein kleiner Tod sein, plötzlich nicht mehr in diesem Chor zu singen.

    (Karsten Blüthgen, Sächsische Zeitung)

  • 16.07.2010
    Eine starke organische Einheit

    Rheingau Festival / Kloster Eberbach - Vivaldi, Bach, Schubert

    "Zunächst zeigten die Jungs aus Mittelfranken in Vivaldis strahlendem Gloria D-Dur eine technisch tadellose Leistung und großen sängerischen Zusammenhalt. Besonders in den mitreißenden Fugen «Gratias agimus tibi» und «Cum sancto spiritu» wurde daraus eine starke organische Einheit, für die der langjährige Chorleiter Karl-Friedrich Beringer verantwortlich war... Rund und kompakt zeigte sich nach der Pause Schuberts kurze G-Dur-Messe, eine klangvolle, aber in der normalen Messfeier durchaus praktikable Komposition. Besonders in Gloria und Credo vermittelte der Knabenchor stimmungsvolle Momente, wobei die Stimmfülle der Knabensoprane und -alte besonders angenehm im Ohr lag. Das in getragener Klangschönheit hervorgebrachte Agnus Dei bescherte einen ruhigen, stimmungsvollen Ausklang – ein ungewöhnlicher Kontrast, der den Reiz dieses Konzertes noch verstärkte."

    (Frankfurter Neue Presse)